Versicherungen zahlen nicht immer

28. April 2008

Der Sommer ist für einen großen Teil der Bevölkerung sicher die klassische Urlaubszeit. Egal ob Familien mit Kindern oder Alleinstehende – jeden zieht es in den Monaten Juni, Juli und August in ferne Länder. Und um sich gegen den Fall der Fälle abzusichern, schließen die meisten Urlauber eine Reisekostenversicherung ab. Ob es sich dabei um eine Reise handelt, die vor allem dem Badespaß und der Entspannung dient oder doch eher die Kultur des Urlaubslandes im Mittelpunkt steht, spielt in den meisten Fällen für den Abschluss eine Reisekostenversicherung keine Rolle. Speziell bei Reisen, die lange im Voraus geplant werden bzw. relativ teuer sind, raten Verbraucherschützer immer wieder zur finanziellen Absicherung.

Schließlich weiß man nie, was alles den Reiseantritt unmöglich macht. Allerdings sollte man die Versicherungsbedingungen sehr genau lesen. Denn nicht immer handelt es sich bei dem Rücktrittsgrund auch um einen Leistungsfall für die Versicherung. Diese Erfahrung machte ein Ehepaar mit einer Urlaubsreise in die Dominikanische Republik. Die Ehefrau verlor ihren Job, fand aber zum Glück kurzfristig eine neue Anstellung. Allerdings war die Versicherung nun nicht mehr bereit, die volle Prämie zu zahlen, da ein neuer Job nicht überall zum Leistungsumfang zählt. Aus diesem Grund sollte das Kleingedruckte genau geprüft werden. Ansonsten besteht durchaus die Gefahr, dass neben dem Ärger um den entgangenen Urlaub auch noch der Frust über die zu tragenden Kosten hinzukommt.

Via: n-tv.de

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