Trotz Tibet großes Interesse an Olympia
01. Mai 2008
Die Olympischen Spiele 2008 in Peking haben bereits im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgt. Und das nicht unbedingt für die positive Variante, schließlich hat die chinesische Regierung für ihr Verhalten im Konflikt um die Volksunruhen in Tibet heftige Kritik aus dem Ausland einstecken müssen. Allerdings scheinen die politischen Verfehlungen der kommunistischen Führung keinen größeren Einfluss auf das Interesse an den Sommerspielen, welche im August beginnen, zu haben. Die verschiedenen Reiseveranstalter berichten über einen normalen Verkauf der Tickets zu den Veranstaltungen und konnten bis jetzt noch keinen größeren Einbruch der Verkaufszahlen feststellen.
Fast alle der insgesamt 30.000 Karten sind bis heute vermittelt wurden. Selbst der kleine Restbestand, über den der Exklusivvermarkter Dertour noch verfügt, schrumpft zusehends zusammen. Das Interesse an den Eintrittskarten sei ausgesprochen hoch, wie der Reiseveranstalter offiziell verlauten ließ. Ein besonderer Bonus ist der Preis einzelner Tickets, der mit fünf Euro extrem niedrig ist. Im Gegensatz zu den Veranstaltern von Reisen rund um Olympia sind Rückgänge in anderen Sektoren der Tourismusbranche durchaus spürbar. Hier ging die Nachfrage nach Chinareisen spürbar zurück. Allerdings soll hierfür im Wesentlichen der Massenandrang zu Olympia verantwortlich sein und nicht die politische Krise.
Via: Focus Online


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