Reisewelle zieht nach Süden

07. Juli 2008

Eine neue Studie im Bereich der Touristikbranche hat gezeigt, dass sich ein Teil des Reiseverhaltens der deutschen Urlauber in den letzten Jahren verändert hat. Zwar liegen die beliebtesten Urlaubsziele nach wie vor in der Nähe des Äquators, also eher in den südlichen Gefilden, aber die Dauer der Ferientage ist immer weiter zurückgegangen. Waren noch vor einigen Jahren viele Touristen 10 oder mehr Tage unterwegs, so liegen Reisen von einer Woche heute immer stärker im Trend. Zudem konnten sich einige Länder besonders über Zulauf freuen, wogegen andere zu den großen Verlierern zählten. Zu der letztgenannten Kategorie zählt zum Beispiel Kenia, das unter Unruhen zu leiden hatte und im letzten Jahr seltener gebucht wurde.

Auf der Gewinnerseite stehen dagegen Marokko, einige asiatische Nationen und die USA. Das gerade Nordamerika wieder zulegen konnte, liegt nach Meinung einiger Experten vor allem am niedrigen Dollar-Kurs, der die Kosten eines Urlaubs in dieser Region massiv verbilligt hat und nun so manchen Billigurlaub in Übersee möglich macht. Neben diesen Auffälligkeiten scheint der deutsche Urlauber auch zusehends nach flexiblen Reiseangeboten zu suchen, die immer wieder von herkömmlichen Mustern abweichen. Inzwischen werden Urlaubsmöglichkeiten gesucht, welche von der Arbeitswoche unabhängig geplant werden können.

Aber trotz der Veränderungen, die in der Tourismusbranche wahrgenommen werden, dürfte etwas auch jeden noch so tief greifenden Wandel überstehen – das deutsche Fernweh.

Via: n-tv.de

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