Kreditkartenbetrügereien im Urlaub
07. September 2008
Wer heute einen Billigurlaub gebucht hat, freut sich immer über das kleine Schnäppchen. Und damit durch einen Diebstahl am Ferienort aus günstig nicht gleich teuer wird, greifen viele deutsche Touristen immer wieder in den Ferien auf die Kreditkarte als Zahlungsmittel zurück. Damit ist man nicht nur in jeder Situation „flüssig“, sondern muss sich auch keine Gedanken um Auszahlungsgebühren am Geldautomaten machen oder Schecks und Bargeld sicher verwahren. Daneben wird durch die Kreditkarte das eigene Portemonnaie leichter und ein globales Netz von Akzeptanzstellen macht die Nutzung kinderleicht. Allerdings gilt auch beim Zahlungsverkehr mit einer Kreditkarte, dass die Abrechnung nach dem Urlaub geprüft werden sollte. Immer wieder bedienen sich hier ausländische Unternehmen schamlos und kassieren bei ihren Kunden gleich zweimal ab. Neben doppelt abgebuchten Rechnungsbeträgen für das Hotel oder Restaurants tauchen immer wieder dubiose Posten von Autovermietern auf. Vermeintliche Verkehrsdelikte oder Beschädigungen werden in Rechnung gestellt, und dass, obwohl bereits zum Zeitpunkt des Ausleihens die entsprechenden Schäden schriftlich fixiert wurden. Wer sich schuldlos in einer solchen Situation wiederfindet, sollte auf keinen Fall darauf vertrauen, dass eine Abbuchung ohne das Einverständnis des Karteninhabers nicht durchgeführt wird. An dieser Stelle hilft nur ein fristgerechter Einspruch gegen die falsche Abbuchung in schriftlicher Form mit dem Hinweis auf die Unrechtmäßigkeit.
Via: kleinezeitung.at


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