Ebbe in der Reisekasse

17. September 2008

Die gestiegenen Preise für Energie, Rohstoffe und Lebensmittel wirken sich nicht nur auf den Alltag der deutschen Verbraucher aus, sondern haben auch einen zunehmenden Einfluss auf das Reiseverhalten im Urlaub. Die Tourismusbranche kann sich zwar immer noch über Zuwächse freuen und hat allein in den Monaten von November 2007 bis April 2008 ein deutliches Plus von 1,5% verzeichnet. Was die Verteilung in den unterschiedlichen Ziel- und Altersgruppen betrifft, hat sich in den vergangenen Monaten aber einiges verändert. Für die durchaus positiven Wachstumszahlen sind vor allem Senioren und Alleinstehende verantwortlich, die deutlich öfter auf Reisen den Alltag hinter sich lassen. In dieser Gruppe gehen heute zwar deutlich mehr Verbraucher auf Reisen, dafür in unregelmäßigeren Abständen als in den betrachteten Vergleichszeiträumen. Bei Familien mit Kindern ist die Reiselust dagegen deutlich gesunken, hier scheinen vor allem die Mehrkosten der letzten Monate ihren Spuren deutlich hinterlassen zu haben. Besonders tief sind die Einschnitte bei mehreren Kindern. Ein weiterer Umstand, der Reiseveranstaltern immer wieder in der Vergangenheit aufgefallen ist, betrifft die Ausgaben während einer Urlaubsreise. Mit mehr als 500 Euro liegen die Kosten jetzt deutlich über den Zahlen anderer Vergleichszeiträume. Damit hat also auch die steigende Inflation den Tourismussektor erreicht und wirkt sich in diesem Punkt negativ auf das Verhalten der Verbraucher aus, denn es wird zunehmend an Dingen wie Mietwagen im Urlaub gespart.

Via: abendblatt.de

Das Urlaubsjahr mit einer Kreuzfahrt abrunden

11. September 2008

Kreuzfahrten zählen auch im Zeitalter der Economy Class und des Billigurlaubs zum ganz besonderen Reisevergnügen, den Ozeanriesen haftet heute immer noch der Glanz vergangener Tage an. Neben diesem etwas verklärten Blick vertreten viele Touristen noch die Meinung, dass eine Kreuzfahrt nur etwas für die betuchtere Klientel ist. Wer sich dagegen einmal dazu entschließt, einen genaueren Blick hinter die Kulissen zu werfen, wird schnell zu einem ganz anderen Schluss kommen. Heute haben auch Reisen mit einem Kreuzfahrtschiff schon lange nichts mehr mit dem elitären Luxus der Vergangenheit zu tun und sind auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. Ein solches Beispiel ist etwa eine Seereise auf der Ostsee mit TUI Cruises. Oder wie wäre es mit einem Abstecher in karibische Gewässer? Auch an dieser Stelle sind Angebote unter 1.000,- EUR möglich. Wer sich dagegen echten Luxus gönnt, kann natürlich auch mit der Queen Mary II die Vorzüge einer Seereise genießen, muss aber mit deutlich höheren Preisen rechnen. Vor der Buchung ist aber noch eine Empfehlung angebracht. Die Leistungen der einzelnen Reedereien können sich deutlich unterscheiden, etwa bezüglich des Trinkgeldes oder anderer Details. Im Hinblick auf ein ungetrübtes Urlaubsvergnügen sollte sich jeder Reisende also bereits frühzeitig über die Bedingungen an Bord informieren.

Via: auf-kreuzfahrt.de

Kreditkartenbetrügereien im Urlaub

07. September 2008

Wer heute einen Billigurlaub gebucht hat, freut sich immer über das kleine Schnäppchen. Und damit durch einen Diebstahl am Ferienort aus günstig nicht gleich teuer wird, greifen viele deutsche Touristen immer wieder in den Ferien auf die Kreditkarte als Zahlungsmittel zurück. Damit ist man nicht nur in jeder Situation „flüssig“, sondern muss sich auch keine Gedanken um Auszahlungsgebühren am Geldautomaten machen oder Schecks und Bargeld sicher verwahren. Daneben wird durch die Kreditkarte das eigene Portemonnaie leichter und ein globales Netz von Akzeptanzstellen macht die Nutzung kinderleicht. Allerdings gilt auch beim Zahlungsverkehr mit einer Kreditkarte, dass die Abrechnung nach dem Urlaub geprüft werden sollte. Immer wieder bedienen sich hier ausländische Unternehmen schamlos und kassieren bei ihren Kunden gleich zweimal ab. Neben doppelt abgebuchten Rechnungsbeträgen für das Hotel oder Restaurants tauchen immer wieder dubiose Posten von Autovermietern auf. Vermeintliche Verkehrsdelikte oder Beschädigungen werden in Rechnung gestellt, und dass, obwohl bereits zum Zeitpunkt des Ausleihens die entsprechenden Schäden schriftlich fixiert wurden. Wer sich schuldlos in einer solchen Situation wiederfindet, sollte auf keinen Fall darauf vertrauen, dass eine Abbuchung ohne das Einverständnis des Karteninhabers nicht durchgeführt wird. An dieser Stelle hilft nur ein fristgerechter Einspruch gegen die falsche Abbuchung in schriftlicher Form mit dem Hinweis auf die Unrechtmäßigkeit.

Via: kleinezeitung.at

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