Wellness oder einfach mal die Seele baumeln lassen
28. August 2008
In den vergangenen Jahren haben sich die Ansprüche der deutschen Touristen grundlegend verändert. Neben immer ausgefalleneren Wünschen, was Animation und Unterhaltung in den Ferien betrifft, haben sich auch ganz neue Strömungen breit gemacht. Eine dieser neuen Urlaubstrends sind die sogenannten Wellness-Reisen, mit denen Verbraucher immer wieder versuchen, ihrem Stress im Alltag zu entfliehen. Neben Anwendungen für den Körper, wie etwa verschiedene Massagen oder Pflegekuren für die Haut, verfolgt das ruhige und angenehme Ambiente der einzelnen Anwendungen vor allem ein Ziel – der gestresste Reisende soll einfach die Seele baumeln lassen und wieder Kraft für den Alltag tanken.
Dass die Kuren für das Rund-um-Wohlbefinden immer mehr Anhänger finden, zeigt allein schon die Zahl der Angebote. Inzwischen tauchen in den Katalogen der Reiseveranstalter Wellness-Hotels in ganz Europa auf. Die Palette reicht von Frankreich, Spanien über Österreich bis nach Polen. Aber auch in Deutschland öffnen immer neue Hotels ihre Pforten und locken gestresste Kunden mit Spezialprogrammen. Einziger Nachteil der wiederentdeckten Entspannungssucht sind die Preise für den Aufenthalt in einem Wellness-Hotel – die Grenze von 100,- EUR ist hier schnell erreicht. Als Billigurlaub eignet sich eine Wellnessreise damit eher weniger. Aber vielleicht gehört zur Entspannung auch ein wenig Luxus einfach dazu.
Via: firmenpresse
Urlaub im Büro
17. August 2008
Urlaub – für fast jeden Verbraucher Tage und Wochen, in denen man einfach die Seele baumeln lassen kann und der Stress im Büro weit entfernt zu sein scheint. Wird das Büro aber direkt nach den Ferien wieder betreten, beginnt der gesamte Kreislauf wieder von vorn, es winken Stress, Ärger mit Kollegen oder Kunden. Wie schön wäre es doch dagegen, wenn ein Urlaub das ganze Leben anhalten könnte. Letzteres ist natürlich unmöglich und sicher auch nicht Ziel des Lebens, aber mit einigen Tipps und Tricks lässt sich das entspannende Gefühl eines Urlaubs wesentlich länger konservieren. Zuerst gilt, dass zwischen Anreisetag und dem ersten Arbeitstag ausreichend Zeit sein sollte, um sich wieder auf den Alltag einzustimmen. Warum also nicht einfach 2 oder 3 Tage früher wieder ankommen und den Urlaub noch einmal in Ruhe vor dem inneren Auge Revue passieren lassen. Anschließend heißt es: „Ein Schritt nach dem Anderen“. Wer sich sofort mit gewohnter Manier in die Hektik und den Stress des Alltags stürzt, wird schnell erschöpft vor den Aufgaben der nächsten Wochen und Monate kapitulieren. Lieber erst einen Gang niedriger beginnen und sich allmählich steigern. Ein weiterer Fehler betrifft die gewohnte Alltagsroutine. Gerade durch die kleinen Dinge des Lebens, etwa ein ausgewogenes Frühstück, vernachlässigt ein großer Teil der Arbeitnehmer. Hat der Urlaub jeden Tag damit begonnen, darf auch der Arbeitstag einen ähnlichen Start verdienen!
Via: kurier.at
Urlaubsschnäppchen und der deutsche Zoll
13. August 2008
Reisende aus Europa freuen sich dieses Jahr sicher besonders über den starken Euro, denn was der Wirtschaft daheim Sorgen bereitet, wirkt sich im Urlaub eher positiv aus. Aufgrund des schwachen Dollars führt in den USA oder anderen Dollar-gestützten Ländern so mancher Ausflug deutscher Touristen in die kleinen und großen Einkaufszentren. MP3-Player, Kleidung, Schuhe oder Laptops sind in den Vereinigten Staaten momentan wesentlich günstiger zu haben, als in den Auslagen deutscher Fachgeschäfte.
Wandern aber zu viele Artikel in die Koffer, wartet spätestens bei der Rückkehr nach Deutschland eine böse Überraschung in Form des Zolls auf die Heimkehrer. Zwar kontrollieren die Beamten Reisende nur stichprobenartig, machen aber bei ihren Kontrollen immer wieder den einen oder anderen unfreiwilligen Schmuggler dingfest. Viele Urlauber wissen nicht, dass bei der Einreise nur Waren im Wert von 175,- Euro zollfrei sind. Urlaubsschnäppchen, die diesen Betrag überschreiten, müssen vorher angemeldet werden.
Und Versäumnisse können hier schnell teuer werden. Neben einem Bußgeld droht am Ende sogar ein Strafverfahren. Findet der Zoll mehr als 775,- Euro an Neuware im Koffer, macht sich der Besitzer dem Vergehen der Steuerhinterziehung strafbar, was schnell teuer werden kann. Hier droht kein festes Bußgeld, sondern eine einkommensabhängige Strafe. Neben einer Vernehmung am Flughafen können aus einigen hundert Euro in wenigen Augenblicken tausend Euro oder mehr werden.
Und Unwissen schützt auch vor Strafe nicht, wie USA-Reisende immer wieder feststellen müssen. Damit der Billigurlaub nicht unversehens zum teuren Reisespaß wird, empfiehlt sich Einkaufen mit Köpfchen.
Via: Welt Online

