Verschärfte Einreisebedingungen in die USA

07. Juni 2008

Touristen aus Westeuropa, die bisher kein Visum zur Einreise in die USA benötigten, müssen sich in Zukunft auf eine weitere Verschärfung der Einreisebedingungen vorbereiten. Geht es nach der amerikanischen Heimatschutzbehörde, so gilt ab Januar 2009 eine neue Regelung, welche eine Online-Registrierung vorsieht. Erfasst werden sollen mit dieser Maßnahme vor allem Touristen und Geschäftsreisen aus den Ländern, die unter das Visa-Waiver-Abkommen fallen. Personen aus diesen Staaten müssen kein Visum beantragen, sondern haben bisher nur im Flugzeug Formulare zu ihrer Identität ausgefüllt. Die Online-Registrierung soll einen ähnlichen Fragenkatalog enthalten wie bei der bisherigen Vorgehensweise.

Was einzelne Eckdaten der Online-Registrierung betrifft, so hat der Heimatschutzminister Michael Chertoff bekannt gegeben, dass sie drei Tage vor der geplanten Einreise durchgeführt werden muss. Ziel sei es, Terroristen die Einreise in die USA zu erschweren. Der Fall des Schuhbombers Richard Reid wird in diesem Zusammenhang als eines der Beispiele aus der Vergangenheit genannt. Wer also den hohen Eurokurs genießen will und nur billig Urlaub macht, hat nichts zu befürchten. Ob solche Maßnahmen wirklich den gewünschten Effekt erreichen, bleibt aber am Ende abzuwarten, denn in einem alten Sprichwort heißt es so treffend: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“.

Nach der Registrierung dürfen die Personen in den nächsten zwei Jahren anschließend mehrmals einreisen. Eine weitere Neuerung betrifft das Einlesen von Fingerabdrücken, es ist in diesem Zusammenhang die Aufstellung neuer Geräte geplant, die alle zehn Finger einscannen können.

Via: tma

Reisebegleiter auf vier Beinen

07. Juni 2008

Heute mit Haustieren auf Reisen zu gehen ist sicher kein Problem mehr für die Besitzer, allerdings sollten einige Regeln und Tipps immer beachtet werden, sonst gehen die geplanten Ferien schnell ins Auge. Die Besitzer von Hunden und Katzen müssen vor allem darauf achten, dass ein EU-Heimtierpass vorliegt. Dieser kann dem Tier eindeutig zugeordnet werden und gibt darüber Auskunft, ob ein Impfschutz gegen die gefährliche Tollwut besteht. Was für Länder der EU gilt, muss auf Nicht-EU-Staaten noch lange nicht zutreffen. Hier gelten oft eigene Regeln, über die man sich vor dem Reiseantritt unbedingt informieren sollte.

Natürlich spielt auch die Art und Weise der Reise eine wichtige Rolle. Gerade Autofahrten stellen für die Vierbeiner immer eine Stresssituation dar, auf welche der Halter reagieren muss. Generell sollte der Transport nur in einer dafür vorgesehenen Box stattfinden, die Haustiere müssen bereits sehr früh an die ungewohnte Umgebung gewöhnt werden. Speziell im Sommer muss daneben beachtet werden, dass die hohen Temperaturen negativ auf die Verfassung der Vierbeiner wirken, weshalb die Reise immer in den frühen Morgenstunden begonnen werden sollte. Bei längeren Fahrten darf zudem einige Stunden vor dem Antritt der Reise nicht mehr gefüttert werden und es ist in jedem Fall auf entsprechende Pausen zu achten. Und bei einem Billigurlaub ist es manchmal besser, den geliebten Vierbeiner zuhause zu lassen.

Via: nw-news.de

Wild-West-Romantik pur erleben

04. Juni 2008

Der Wilde Westen – immer noch für viele Stadtbewohner ein Inbegriff für Freiheit und Leidenschaft. Leider gibt es ihn heute nur noch an sehr wenigen Plätzen in den USA. Einer der wohl typischsten und mit seiner atemberaubenden Kulisse auch schönsten Wild-West-Bundesstaaten ist Arizona. Hier können Freizeitcowboys noch einmal den Geschmack des Staubes schmecken, der bereits Wyatt Earp in der Kehle brannte. Das Cactus Country mit seiner berühmten Stadt Tuscon oder den Ortschaften Tombstone und Yuma zieht immer wieder Fans des Wilden Westens in diesen abgelegenen Fleck der Erde. Sogar Prominente statten dieser Gegend immer wieder einen Besuch ab und möchten wenigsten einmal das Gefühl der Freiheit in den Bergen und der Prärie Arizonas erleben.

Eine der Adressen, die ihren Besuchern dieses Gefühl der Wild-West-Romantik vermitteln, ist die Grapevine Canyon Ranch, in die sich bereits ein Mitglied der erfolgreichsten deutschen Band (zumindest nach eigener Aussage) zum Entspannen zurückgezogen hat. Allerdings hat auch diese Region schon bessere Zeiten gesehen. Anfang der 1990er gehörten wesentlich mehr deutsche Abenteurer zu den Gästen der Ranch am Fuß der Drachenberge. Und wer sich zu einem Urlaub im Wilden Westen entschließt, wandelt zudem noch auf den Pfaden vieler Kinofilme, denn in der Vergangenheit musste die Region bereits mehrfach für die unterschiedlichsten Kinofilme herhalten.

Via: Spiegel Online