Faire Preise auch auf Reisen
24. Mai 2008
Für viele Verbraucher spielen Gütesiegel und Nachweise, dass sich die Hersteller einzelner Produkte und Artikel an ethische und moralische Grundsätze halten, inzwischen genauso eine große Rolle beim Einkaufen, wie die Eigenschaften der Ware selbst. Fairer Handel nimmt mit den wachsenden globalen Problemen auch bei vielen Konsumenten eine stärker werdende Stellung ein. Was aber für Obst, Gemüse oder Schuhe und Kleidung gilt, scheint in weiten Teilen an der Tourismus-Branche bisher vorübergegangen zu sein. Oft wissen die Urlauber nicht, ob die Angestellten der Hotelanlagen auch angemessen bezahlt werden oder den Schutz einer Versicherung genießen. Lässt sich für Reisen überhaupt ein ethisches Verhalten der Veranstalter sichtbar dokumentieren?
Die Antwort lautet Ja! Im Moment werden zwei Varianten diskutiert, mit denen sich ein solches Vorhaben umsetzen ließe. Auf der einen Seite stehen Gütesiegel, wie sie bereits aus dem Handel bekannt sind. Diese könnten an einzelne Reisen vergeben werden und belegen auf den ersten Blick, dass die Urlauber damit ein ethisches Konzept unterstützen. Andererseits könnten auch jährliche Berichte, in denen sich die Reiseveranstalter zu ihren Bemühungen um eine faire Behandlung der Bevölkerung in den Urlaubsländern äußern. Aber egal wie sich die Tourismus-Branche entscheidet, auf jeden Fall sollte jeder Verbraucher auch im Urlaub den eigenen Grundsätzen, was Moral und Ethik betrifft, treu bleiben.
Via: Bio-Markt.info
Busreisen sind weiter auf dem Vormarsch
21. Mai 2008
Wie der Deutsche ReiseVerband bekannt gegeben hat, liegen bei deutschen Urlaubern Busreisen wieder voll im Trend. Besonders anspruchsvolle Angebote, die ein spezielles Programm bieten, werden immer häufiger nachgefragt. Neben Kultur- oder Studienreisen hat sich auch das Segment der Wellnessreisen weiterentwickelt und lockt so manchen Kunden in den Reisebus. Schließlich kann man auf diese Weise besonders entspannt in den Urlaub starten. Weniger Stress bedeutet zudem einen höheren Erholungsfaktor, was sich am Ende positiv auswirkt. Zudem sind moderne Busse heute mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet, die Reisende auf ihrem Weg zum Hotel brauchen. Und was die Sicherheit betrifft, so zählt der Bus sicher mit zu den Favoriten.
Schließlich haben in den letzten Jahren die Hersteller immer wieder ihre Sicherheitskonzepte überarbeitet. Ein weiterer Pluspunkt ist die Umweltfreundlichkeit, denn verglichen mit den anderen Verkehrsmitteln schneidet der Bus auf einem Spitzenplatz ab. Um dem Urlauber einen möglichst umfassenden Service anbieten zu können, wird der Check-in in vielen Fällen bereits an der Haustür abgewickelt. Im Gegensatz zu den Billiganbietern bei Flügen ist der Bus also eine echte Alternative. Gerade wer innerhalb Deutschlands verreisen will, kann sich auch nach der einen oder anderen Busreise umsehen und wird von den Angeboten sicher nicht enttäuscht sein.
Via: lifePR
Teure Souvenirs
19. Mai 2008
Trotz aller Vereinheitlichungen und Kooperationen innerhalb der Grenzen der Europäischen Union haben sich die Unterschiede in den Verkehrsregeln immer noch nicht verändert. Was in Deutschland auf den Straßen erlaubt ist, kann hinter dem Schlagbaum dagegen zu empfindlichen Strafen führen. Dass ein Knöllchen auch hierzulande nichts Angenehmes ist, ist einleuchtend und wird sicher niemand bezweifeln. In Urlaubsländern können Geschwindigkeitsübertretungen oder andere Verstöße gegen das Verkehrsrecht dagegen tiefe Löcher in die Urlaubskasse reißen.
Wer sich jetzt denkt, solche „kleinen“ Unachtsamkeiten mit dem eigenen Pkw einfach aussitzen zu können, wird nach dem Urlaub leider enttäuscht. Auch die ausländischen Behörden bestehen auf ihrem Recht und fordern offene Strafzettel genauso ein wie die Bußgeldstelle in Deutschland. Aus diesem Grund beschäftigen die einzelnen Urlaubsländer wie Italien auch eigene Inkassobüros, die sich mit der Einziehung der Forderungen von ausländischen Verkehrssündern befassen.
Wer die Strafzettel unbezahlt zuhause liegen lässt, sollte sich zudem in den nächsten Jahren andere Reiseziele suchen, denn überall dort, wo es noch offene Forderungen der Bußgeldbehörden gibt, muss bei einer erneuten Einreise mit Schwierigkeiten gerechnet werden. Vor Reiseantritt empfiehlt es sich deshalb, auch den einen oder anderen Blick in den Bußgeldkatalog des Reiseziels zu werfen – nur um bösen Überraschungen vorzubeugen.

